FAQ - Häufige gestellte Fragen

FAQs - Allgemeine Fragen zur Maßnahme
In den FAQs (englisch: Frequently Asked Questions) finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wie melde ich einen Schaden im Zusammenhang mit der Bauausführung?

Sollte an Ihrem Eigentum bei der Herstellung des Glasfaserhausanschlusses ein Schaden entstanden sein, bieten wir Ihnen nachfolgenden Service an.

Über unser Kontaktformular können Sie uns über die Auswahl "Schadensmeldung" Schäden oder Mängel, welche im Zusammenhang mit der Bauausführung zum Breitbandausbau entstanden sind und nicht mit der Baufirma vor Ort geklärt werden konnten, melden. Alternativ können Sie uns Ihre Schadensmeldung auch telefonisch übermitteln (03591 5251 - 61220). Bitte halten Sie für eine Antwort eine E-Mail-Adresse bereit.

Für Schäden im öffentlichen Bereich wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde/ Stadt und melden dieser den Sachverhalt. Wir stehen hierbei auch für die Städte und Gemeinden als Ansprechpartner zur Verfügung.

Dieser Service eignet sich nicht für Gefahrensituationen. Eine mögliche Schadensregulierung erfolgt ausschließlich zwischen Verursacher und Geschädigten.

Was ist Cluster 10?

Im Rahmen der Umsetzung des Projektes Cluster 1-9 wurden Bereiche ermittelt, die bisher nicht in die Ausbauprojekte aufgenommen wurden und in denen die Versorgungsbandbreite von 30 Mbit/s nicht erreicht wird.

Hintergrund dafür ist, dass im laufenden Breitbandausbauprojekt nicht alle unterversorgten Adressen berücksichtigt werden konnten. Ursächlich hierfür sind Unschärfen in den Randbereichen, nicht-realisierte Eigenausbaumeldungen und Falschmeldungen der Telekommunikationsunternehmen sowie beim Kunden nicht erfüllte garantierte Bandbreiten. Das Cluster umfasst den gesamten Landkreis, wobei alle aktuellen Erschließungsprojekte (Cluster 1-9) ausgeblendet und alle anderen Anschlüsse erneut überprüft werden. Diese verbleibenden Bereiche wurden in einem neuen Markterkundungsverfahren (09/2019) im Hinblick auf die dort bestehende oder durch Telekommunikationsunternehmen in Aussicht gestellte Versorgungssituation überprüft. Die Auswertung der Meldungen hat ergeben, dass in zahlreichen Städten und Gemeinden noch unterversorgte und damit förderfähige Anschlüsse bestehen.

Förderrechtlich besteht hier die Möglichkeit, diese Bereiche zusammenzufassen und als neues Förderprojekt (Cluster 10) einzureichen.

Nach Bewilligung der Fördermittel für das Cluster 10 bedarf es einer Ausschreibung, um ein Telekommunikationsunternehmen zu ermitteln, welches den Ausbau realisiert. In Abhängigkeit vom Verlauf des Vergabeverfahrens ist mit einem Kreistagsbeschluss zur Beauftragung der Breitbanderschließung im Verlauf des Jahres 2020 zu rechnen.

Die Bauarbeiten bei uns im Ort sind abgeschlossen. Wann kommt das schnelle Internet?

Nach Abschluss der Bauarbeiten im Ort und dem Anschluss der Immobilie an das Glasfasernetz erfolgt die Bereitstellung des Glasfaseranschluss in der Regel schnell. Hierzu vereinbart der Netzanbieter einen Termin. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie einen geeigneten Router bereithalten. Über die erforderliche Spezifikation des Routers berät Sie der Netzanbieter.

Wie kommt die Glasfaser vom Keller/ Hausanschlussraum in meine Wohnräume?

Das Glasfaserkabel des Hausübergabepunktes im Keller/ Hausanschlussraum muss mit der Anschlussdose verbunden werden. Mit der Anschlussdose wird Ihr Router verbunden. Sie benötigen auch ein Glasfasermodem, das heute meist in der Anschlussdose integriert ist.

Wichtig zu wissen: Je näher das Glasfaserkabel bzw. die Anschlussdose, an Ihren Router gelangt, desto stärker ist die Übertragungsleistung. Daher empfehlen wir Ihnen, die Anschlussdose möglichst im Zentrum Ihrer Wohnräume oder – noch besser – in der Nähe der von Ihnen genutzten Endgeräte zu platzieren.

Planen Sie jetzt schon, wo Sie Ihre Anschlussdose platzieren möchten und informieren Sie sich über die Bedingungen des Netzbetreibers. In der Regel ist es sinnvoll die Leitungswege vorzubereiten. Hierzu können die Verlegung von Kabelkanälen eventuell erforderliche Wanddurchbrüche zählen.

Kann ich meine bisherigen Geräte bzw. die Verkabelung weiterverwenden?

Grundsätzlich kann bestehende Verkabelung genutzt werden. Allerdings gilt, je näher das Glasfaserkabel bzw. die Anschlussdose, an Ihren Router gelangt, desto stärker ist die Übertragungsleistung. Anschlussdose und Router sollten sich nach Möglichkeit in den Wohnräumen befinden.

Für den Einsatz an einem Glasfaseranschluss wird ein geeigneter Router benötigt. Informieren Sie sich bei Ihrem Netzanbieter, ob Sie ihren aktueller Router an ihrem neuen Anschluss nutzen können. Haben Sie bisher einen Universal-Anschluss genutzt, benötigen Sie möglicherweise einen ISDN-Adapter. Auch hierzu berät Sie Ihr Netzanbieter.

Muss ich für die Erstellung des Hausanschlusses zu Hause sein?

Ja, für die Erstellung des Hausanschlusses vereinbart das von der Telekom beauftragte Bauunternehmen einen Termin mit dem im Antrag genannten Ansprechpartner. Die Immobilie muss für die Anschlussherstellung zugänglich sein.

Kann ich bei meinem jetzigen Anbieter bleiben?

Jedes Telekommunikationsunternehmen hat den Anspruch auf Zugang zum neu geschaffenen Netz. Grundsätzlich kann dieses von allen Telekommunikationsunternehmen genutzt werden.

Somit können Sie bei ihrem Anbieter bleiben. Voraussetzung ist, dass ihr Anbieter einen Vertrag mit dem ausbauenden Unternehmen abschließt. Ob dies der Fall ist, erfragen Sie bitte bei Ihrem gewünschten Anbieter.

Was muss ich machen um einen schnelleren Anschluss zu bekommen?

Jeder der nach dem Ausbau von einem schnelleren Internetzugang profitieren möchte, muss einen entsprechenden Vertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen schließen. Eine automatische Anpassung der Bandbreite gibt es nicht.

Solange Sie keinen Tarif- oder Anbieterwechsel vornehmen, bleibt alles wie gehabt.

Bei Buchung eines höherwertigen Tarifes bzw. Anbieterwechsels gelten dann die neuen Konditionen.

Bin ich an einen bestimmten Anbieter gebunden?

Die ausbauenden Unternehmen müssen aufgrund der Förderung einen offenen (diskriminierungsfreien) Zugang allen anderen Marktteilnehmern gewähren. Die TK-Unternehmen schließen für den Zugang entsprechende Verträge untereinander ab.

Damit ist eine freie Wahl des Telekommunikationsanbieters auch weiterhin möglich. Es besteht allerdings keine Versorgungspflicht eines bestimmten Telekommunikationsanbieters.

Werden die bisherigen Kabel auf Kupferbasis für den Glasfaserausbau weiter genutzt?

Nein. Die Netzbetreiber bauen grundsätzlich (abgesehen vom Ausbau in Bischofswerda) ein neues eigenständiges Glasfasernetz, das superschnelle Geschwindigkeiten verarbeiten kann. Bandbreiten über Kupfer sind endlich, abhängig von der Qualität des Kabels und der Länge zum nächsten Knotenpunkt. Über Glasfaser lassen sich auch lange Strecken nahezu verlustfrei mit hohen Bandbreiten versorgen.

In Bischofswerda erfolgt der Ausbau durch die ENSO. Hier wird über einen Technologiemix die Bereitstellung der Bandbreiten gemäß der förderrechtlichen Vorgaben realisiert.