FAQ - Häufige gestellte Fragen

FAQs - Allgemeine Fragen zur Maßnahme
In den FAQs (englisch: Frequently Asked Questions) finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Werden die bisherigen Kabel auf Kupferbasis für den Glasfaserausbau weiter genutzt?

Nein. Die Netzbetreiber bauen grundsätzlich (abgesehen vom Ausbau in Bischofswerda) ein neues eigenständiges Glasfasernetz, das superschnelle Geschwindigkeiten verarbeiten kann. Bandbreiten über Kupfer sind endlich, abhängig von der Qualität des Kabels und der Länge zum nächsten Knotenpunkt. Über Glasfaser lassen sich auch lange Strecken nahezu verlustfrei mit hohen Bandbreiten versorgen.

In Bischofswerda erfolgt der Ausbau durch die ENSO. Hier wird über einen Technologiemix die Bereitstellung der Bandbreiten gemäß der förderrechtlichen Vorgaben realisiert.

Was passiert mit der alten Leitung?

Die alte bestehende Leitung muss nicht zurückgebaut werden, sondern kann an Ort und Stelle verbleiben. Sollten Sie keine hohen Bandbreiten benötigen, wird die Telefonie weiterhin über das bisherige Kupfernetz realisiert.

Muss ich einen Vertrag bei der Telekom buchen?

Nein. Im Rahmen des Projektes wird nur die Infrastruktur errichtet. Eine Produktbuchung ist dafür nicht notwendig. Sie können weiterhin das bestehende Kupferkabel und das bereits gebuchte Produkt ihres Telefon-/Internetanbieters nutzen. Erst wenn Sie tatsächlich höhere Bandbreiten nutzen wollen, benötigen Sie ein neues Produkt, dass Sie dann bei einem Anbieter ihrer Wahl buchen können.

Welche Kosten fallen an?

Der Breitbandausbau im Landkreis Bautzen wird durch den Bund und den Freistaat Sachsen gefördert. Die Förderung umfasst die komplette Zuleitung zum Haus inkl. der Errichtung eines Glasfaserübergabepunktes im Keller bzw. Hauswirtschaftsraum. In Mehrfamilienhäusern (ab drei Wohneinheiten) wird die Verteilung der Glasfaserleitung auf die entsprechenden Wohneinheiten im Haus wird durch die Telekom ohne Kostenbeteiligung des Eigentümers oder Anschlussnehmers realisiert. Somit entstehen für den Eigentümer für die Installation des Glasfasernetzes bis und im Haus keine Kosten. Auch wenn die Glasfaser im Haus installiert ist, kann weiter über das Kupferkabel telefoniert und gesurft werden.

Mein Haus liegt nicht im Ausbaugebiet und ich habe eine Versorgungsrate von unter 30 Mbit/s – warum werde ich beim Breitbandprojekt des Landkreises nicht berücksichtigt?

Hier sollten Sie zuerst prüfen, ob es in Ihrem Wohngebiet andere Telekommunikationsanbieter gibt, die entsprechende Verfügbarkeitsraten von über 30 Mbit/s anbieten. Ein weiterer Verhinderungsgrund könnte sein, dass ein Telekommunikationsunternehmen im Rahmen des Markterkundungsverfahrens eine Eigenausbaumeldung abgegeben hat und Ihr Wohngebiet bis 2019 eigenverantwortlich ohne Förderung mit mindestens 30 Mbit/s ausbaut.

Wo finde ich meinen Ort?

Im Auswahlfeld auf der Startseite können Sie Ihre Kommune durch Eingabe der Postleitzahl auswählen und werden automatisch in das dazugehörige Cluster verlinkt. Dort finden Sie dann eine Karte mit den Orten, die zu diesem Cluster gehören.

Wie erkenne ich, ob mein Ort ausgebaut wird?

Wenn Sie über die Startseite auf ihr Cluster geleitet wurden, sehen Sie eine Übersicht der Gemeinden des Clusters. Darauf sind blau unterlegte Bereiche, die Erschließungsgebiete, dargestellt. Alle in den farblich hinterlegten Bereichen befindlichen Gebäude werden im Rahmen des Projektes mit Breitbandinternet erschlossen.

Was bedeutet die Aufteilung des Landkreises in Cluster?

Für den Landkreis Bautzen wurde entschieden, diesen in neun Projekte (Cluster) zu unterteilen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Projekte an den bestehenden ILE Gebietskulissen orientieren und somit bereits vorhandene Gemeinsamkeiten genutzt werden können. Des Weiteren konnte so das Fördervolumen optimiert werden.

Welche Bereiche im Landkreis werden ausgebaut?

In den Förderantrag wurden alle diejenigen Gebiete gebracht, die nach der Markterkundung über Bandbreiten von weniger als 30 Mbit/s verfügen und nicht eigenwirtschaftlich erschlossen werden. In der Marktkonsultation wurden zunächst alle Netzbetreiber befragt, ob die unterversorgten Gebiete innerhalb der nächsten drei Jahre eigenwirtschaftlich ausgebaut werden. Die Gebiete, die in den kommenden drei Jahren nicht eigenwirtschaftlich mit Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s im Download erschlossen werden, sind die sogenannten „weißen Flecken“. Diese „weißen Flecken“ werden nun zum Ausbau ausgeschrieben.

Welche Gebiete des Landkreises werden durch welchen Netzbetreiber ausgebaut?

Der Landkreis Bautzen wurde für die Breitbandfördermaßnahme in neun Bereiche, sogenannte Cluster, unterteilt (siehe Grafik auf der Seite Online-Karten). Für das Vergabeverfahren zur Erschließung der förderfähigen Ausbaugebiete wurden die 9 Cluster zusätzlich in Lose unterteilt.

Im Cluster 5 entspricht das Los 2 der Stadt Bischofswerda. Im Ergebnis des Vergabeverfahrens wird die ENSO NETZ GmbH dieses Cluster 5, Los 2, sprich die förderfähigen Ausbaugebiete der Stadt Bischofswerda erschließen. In allen verbleibenden Clustern und Losen wird die Telekom Deutschland GmbH die Erschließung vornehmen.