FAQ - Häufige gestellte Fragen

FAQs - Allgemeine Fragen zur Maßnahme
In den FAQs (englisch: Frequently Asked Questions) finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Kann ich bei meinem jetzigen Anbieter bleiben?

Jedes Telekommunikationsunternehmen hat den Anspruch auf Zugang zum neu geschaffenen Netz. Grundsätzlich kann dieses von allen Telekommunikationsunternehmen genutzt werden.

Somit können Sie bei ihrem Anbieter bleiben. Voraussetzung ist, dass ihr Anbieter einen Vertrag mit dem ausbauenden Unternehmen abschließt. Ob dies der Fall ist, erfragen Sie bitte bei Ihrem gewünschten Anbieter.

Was muss ich machen um einen schnelleren Anschluss zu bekommen?

Jeder der nach dem Ausbau von einem schnelleren Internetzugang profitieren möchte, muss einen entsprechenden Vertrag mit einem Telekommunikationsunternehmen schließen. Eine automatische Anpassung der Bandbreite gibt es nicht.

Solange Sie keinen Tarif- oder Anbieterwechsel vornehmen, bleibt alles wie gehabt.

Bei Buchung eines höherwertigen Tarifes bzw. Anbieterwechsels gelten dann die neuen Konditionen.

Bin ich an einen bestimmten Anbieter gebunden?

Die ausbauenden Unternehmen müssen aufgrund der Förderung einen offenen (diskriminierungsfreien) Zugang allen anderen Marktteilnehmern gewähren. Die TK-Unternehmen schließen für den Zugang entsprechende Verträge untereinander ab.

Damit ist eine freie Wahl des Telekommunikationsanbieters auch weiterhin möglich. Es besteht allerdings keine Versorgungspflicht eines bestimmten Telekommunikationsanbieters.

Werden die bisherigen Kabel auf Kupferbasis für den Glasfaserausbau weiter genutzt?

Nein. Die Netzbetreiber bauen grundsätzlich (abgesehen vom Ausbau in Bischofswerda) ein neues eigenständiges Glasfasernetz, das superschnelle Geschwindigkeiten verarbeiten kann. Bandbreiten über Kupfer sind endlich, abhängig von der Qualität des Kabels und der Länge zum nächsten Knotenpunkt. Über Glasfaser lassen sich auch lange Strecken nahezu verlustfrei mit hohen Bandbreiten versorgen.

In Bischofswerda erfolgt der Ausbau durch die ENSO. Hier wird über einen Technologiemix die Bereitstellung der Bandbreiten gemäß der förderrechtlichen Vorgaben realisiert.

Was passiert mit der alten Leitung?

Die alte bestehende Leitung muss nicht zurückgebaut werden, sondern kann an Ort und Stelle verbleiben. Sollten Sie keine hohen Bandbreiten benötigen, wird die Telefonie weiterhin über das bisherige Kupfernetz realisiert.

Muss ich einen Vertrag bei der Telekom buchen?

Nein. Im Rahmen des Projektes wird nur die Infrastruktur errichtet. Eine Produktbuchung ist dafür nicht notwendig. Sie können weiterhin das bestehende Kupferkabel und das bereits gebuchte Produkt ihres Telefon-/Internetanbieters nutzen. Erst wenn Sie tatsächlich höhere Bandbreiten nutzen wollen, benötigen Sie ein neues Produkt, dass Sie dann bei einem Anbieter ihrer Wahl buchen können.

Welche Kosten fallen an?

Der Breitbandausbau im Landkreis Bautzen wird durch den Bund und den Freistaat Sachsen gefördert. Die Förderung umfasst die komplette Zuleitung zum Haus inkl. der Errichtung eines Glasfaserübergabepunktes im Keller bzw. Hauswirtschaftsraum. In Mehrfamilienhäusern (ab drei Wohneinheiten) wird die Verteilung der Glasfaserleitung auf die entsprechenden Wohneinheiten im Haus wird durch die Telekom ohne Kostenbeteiligung des Eigentümers oder Anschlussnehmers realisiert. Somit entstehen für den Eigentümer für die Installation des Glasfasernetzes bis und im Haus keine Kosten. Auch wenn die Glasfaser im Haus installiert ist, kann weiter über das Kupferkabel telefoniert und gesurft werden.

Mein Haus liegt nicht im Ausbaugebiet und ich habe eine Versorgungsrate von unter 30 Mbit/s – warum werde ich beim Breitbandprojekt des Landkreises nicht berücksichtigt?

Hier sollten Sie zuerst prüfen, ob es in Ihrem Wohngebiet andere Telekommunikationsanbieter gibt, die entsprechende Verfügbarkeitsraten von über 30 Mbit/s anbieten. Ein weiterer Verhinderungsgrund könnte sein, dass ein Telekommunikationsunternehmen im Rahmen des Markterkundungsverfahrens eine Eigenausbaumeldung abgegeben hat und Ihr Wohngebiet bis 2019 eigenverantwortlich ohne Förderung mit mindestens 30 Mbit/s ausbaut.

Wo finde ich meinen Ort?

Im Auswahlfeld auf der Startseite können Sie Ihre Kommune durch Eingabe der Postleitzahl auswählen und werden automatisch in das dazugehörige Cluster verlinkt. Dort finden Sie dann eine Karte mit den Orten, die zu diesem Cluster gehören.

Wie erkenne ich, ob mein Ort ausgebaut wird?

Wenn Sie über die Startseite auf ihr Cluster geleitet wurden, sehen Sie eine Übersicht der Gemeinden des Clusters. Darauf sind blau unterlegte Bereiche, die Erschließungsgebiete, dargestellt. Alle in den farblich hinterlegten Bereichen befindlichen Gebäude werden im Rahmen des Projektes mit Breitbandinternet erschlossen.